Aus neugierde hatte ich heute nacht mir mal Google Earth angetan. Als erstes ging die Reise zum NSA HQ, da ich durch einen Artikel von Kai doch recht neugierig geworden bin. Die erwaehnte Rechnerfarm konnte ich dann auch nicht finden, aber ich war erstaunt, wie klar die Bilder waren, auch wenn man sich sehr nahe an die Objekte zoomte.
Danach ging die Reise wieder zurueck nach Deutschland, in meine Heimat, wo ich geboren bin. Dort musste ich dann feststellen, dass die Qualitaet nicht mehr so toll war. Gut, ist ja auch nur ein 20.000 Seelendorf.
Zum Schluss wollte ich mir dann noch meine aktuelle Heimat anschauen, Essen. Und da war ich doch gleichermaßen erstaunt wie schockiert. Ich konnte sehr nahe an das Haus zoomen, und erkannte auch recht gut das Dachfenster meiner Dachwohnung. Ich haette nie gedacht, dass es so gute Bilder gibt.
Bis jetzt war ich immer in dem irrglauben, dass mir hier eigentlich keiner in die Bude glotzen koennte, da die umliegenden Haeuser nicht hoch genug gebaut sind, um in mein Dachfenster zu schauen. Ich hatte bis jetzt nie einen Gedanken in die richtung Google Earth oder andere Projekte wie live.com verschwendet.
Seitdem ich mit Google Earth nun aber wirklich beinahe in meine eigene Wohnung sehen konnte, habe ich ein mulmiges gefuehl, und schaue im moment immer wieder aus dem Dachfenster.
Dadurch, das jeder Mensch, der einen Internetzugang hat, mir evtl. in die Wohnung schauen koennte, (gut, wird natuerlich nicht jeder machen, so Interessant bin ich bestimmt nicht) beschleicht mich ein komisches gefuehl, und ich komme mir wohl vor wie im Big Brother Container.
Nachtrag: Ich habe eben auf SPO gelesen, das es schon zig Spiele fuer Google Earth gibt. Verrueckt… mehr faellt mir dazu gerade nicht ein….




One Comment
Servus Jochen,
Ich wohne auch in einer Dachgeschosswohnung und würde dir mal raten, deine genaue Wohnfläche nachzumessen… oftmals zahl man zu viel an Miete O_o
Schöne Grüße
Chris
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