Ab sofort geht man wohl besser mit einer Schussicheren Weste in Rostock auf die Strasse, will man nicht ueber den haufen geschossen werden.
So zumindest scheint es die Deutsche Polizeigewerkschaft um Wolfgang Speck zu wollen:
Nach den schweren Anti-G8-Krawallen in Rostock hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) einen besseren Schutz der Einsatzkräfte gefordert und auch einen Schusswaffeneinsatz nicht ausgeschlossen. «Die einzige Distanzwaffe der Einsatzkräfte sind ihre Pistolen», sagte DPolG-Chef Wolfgang Speck.
Der Polizei sollte hier klar gewesen sein, dass es in Rostock zu Ausschreitungen kommen wuerde, und das hier Ihre Deeskalationsstrategie nicht viel bringen wuerde. Die Polizei hat hier 60 Beamte als Konfliktmanager eingesetzt um bei Veranstaltungen in brenzligen Situationen Kontakt zu den Demonstranten aufzunehmen und zu vermitteln, wie die Sondereinheit Kavala der Polizeidirektion Rostock letzte Woche mitteilte. Schaut man sich einmal die Vorzeichen an, so sollte doch hier jedem klar sein, dass dieses Konzept fehl am Platze ist.
Und nur weil hier bestimmte Leute im Hintergrund mist gebaut haben, sollen nun Polizisten mit Ihren Pistolen rumballern duerfen?



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