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5 Jun |
Die Telekom und die Bahn Spitzel Anonymitaet, Chaos, Datenschutz, Geheimdienst, Owl, Politik, Zeitgeschehen
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Beides sind grosse Unternehmen. Und beide Unternehmen mussten in letzter Zeit immer wieder Federn lassen.
Zum einem die Telekom, die immer mehr Kunden an Deutsche Privatanbieter verliert, zum anderen die Bahn, die durch den Bahnstreik wohl einen starken Imageschaden zu verzeichnen hat.
Aber nun haben beide Grossunternehmen einen gemeinsamen Skandal: Es geht um die Bespitzelung von Aufsichtsräten und Journalisten. Nach Informationen des ‘Handelsblattes‘ wurden auch bei dem Transportkonzern Vorratsdaten durchleuchtet.
Ein Bahn-Sprecher bestätigte gegenüber der Zeitung, dass man mit Network Deutschland zusammenarbeitete. Die Firma hatte bei der Telekom die Analyse der Verbindungsdaten von Aufsichtsratsmitgliedern vorgenommen. Der Chef des Unternehmens, Ralph Kühn, hatte in der letzten Woche eingeräumt, dass dabei auch illegal beschaffte Informationen genutzt wurden.
Ein Subunternehmer von Network Deutschland zeichnete gegenüber der Zeitung aber ein anderes Bild. Die Tätigkeit für die Telekom und die Bahn hätten sich bis ins Detail geglichen. Zielpersonen seien komplett inklusive Telefonverbindungen, Bankdaten und Steuererklärungen durchleuchtet worden.
Andere Quellen sprachen demnach davon, dass Network Deutschland gezielt mit den Tätigkeiten beauftragt wurde. Immerhin könne die Firma Informationen beschaffen, an die man üblicherweise auf legalem Weg nicht gelangt. “In der Branche ist bekannt, wann man Kühn holen muss”, zitiert die Zeitung einen Sicherheitsexperten.
Das Bekanntwerden der Tätigkeit der Firma für die Bahn könnte die Telekom in weitere Schwierigkeiten bringen. Dem Vernehmen nach habe Network Deutschland praktisch einen “Freibrief für Datenabruf” bei dem Konzern. Stellt sich diese Darstellung als korrekt heraus, würde es der Telekom und auch der Bundesregierung zukünftig noch schwerer fallen, die Sicherheit der gespeicherten Vorratsdaten glaubwürdig zu vermitteln.
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12 Sep |
Fackellauf fuer Menschenrechte in China Ausland, Geheimdienst, Menschenrechte, Owl, Ueberwachung, Zeitgeschehen, Zensur
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Gestern, Dienstag, kam der Fackellauf fuer Menschenrechte in China in Wien, Oesterreich, an. Nach Timisoara in Rumaenien ist Wien die sechste von weltweit mehr als 100 Staedten. Innerhalb eines Jahres vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking soll der Fackellauf in 25 Laendern auf fuenf Kontinenten stattfinden.
Bereits am 25. August, um 11 Uhr war der Fackellauf fuer Menschenrechte im Olympiapark in Muenchen. Der Fackellauf war am 9. August in Athen gestartet. Der Fackellauf ruft zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf.
Kinderarbeit, Vertreibung, Verfolgung und Ermordung von Journalisten und schlimme Umweltverschmutzung sind in China allgegenwaertig. Viele Menschenrechtsgruppen sind der Meinung , dass man die chinesische Regierung unter Druck setzten sollte, damit sie an den untragbaren Zustaenden etwas aendert. Durch den Fackellauf, der ein ganzes Jahr dauern soll, hoffen die Organisatoren ein Zeichen zu setzen und die Oeffentlichkeit auf die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.
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1 Sep |
Die Bundesregierung, die Chinesen und die Ueberwachung Geheimdienst, Owl, Politik, Ueberwachung
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Schaeuble und seine Strumtruppe vom KBA wollen ja alles und jeden Ueberwachen. Wenn man nur einen falschen Gedanken hegt, kommt der gute Mann mit seinem AOK-Chopper gleich angerollt und wirft einem eine CD in den Briefkasten mit seinem Bundestrojaner.
Kommen hingegen die Chinesen und pflanzen unserer lieben Bundesregierung solche kleine Prograemmchen auf Ihre Kisten, ist das geheule gross.
Fazit: Die Regierung will alles und jeden Ueberwachen, nur wehe wenn sie Ueberwacht wird, dann ist das gejammer gross….
Ach ja, Aktuell sucht das BKA Leute mit Programmierkentnisse
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6 Aug |
Wenn das BKA 2x klingelt.. Chaos, Fun, Geheimdienst, Owl, Politik
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….und um einlass bittet, da man eine Online-Durchsuchung vornehmen will. DetlevT vom Anti-Terror-Blog hat sich da was lustiges einfallen lassen:
Eigentlich eine nette Idee
Auf dem Zettel fehlt nur noch, was das BKA-Einbruchsteam den gerne bei der Durchsuchung Essen und Trinken moechten. Milch? Oder doch lieber Tee? Kekse dazu?
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30 Jul |
Einer wollte eine Reise tun, oder: Einreise in die USA verweigert Anonymitaet, Chaos, Geheimdienst, Owl, Politik, Zensur
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Es war einmal ein Deutscher Sicherheitsexperte, der wollte in die USA einreisen. Am Zoll angekommen, kam nach sichtung seines Aktenkoffers die Aussage: Du kummst hier net rein.
Aber was war nun genau passiert? Thomas Dullien, besser bekannt unter dem Pseudonym Halvar Flake von SABRE Security wollte in die USA einreisen und an der Black Hat Konferenz teilnehmen. Flake war von den Veranstaltern der Konferenz für die im Vorfeld stattfindenden Trainings für den Kurs “Analyzing Software for Security Vulnerabilities” am heutigen Montag und Dienstag engagiert worden. Laut Flakes Blogeintrag zu dem Vorfall sollten zahlreiche Vertreter von US-Regierungsbehörden daran teilnehmen.
Flake war in den letzten Jahren immer ueber das Visa Waiver Programm in die USA eingereist.
Flake hatte bei der Einreise jedoch das Problem, dass er im Vorfeld Kursunterlagen ausgedruckt hatte, und diese sich nun in seinem Aktenkoffer befanden. Diese reichten dem US-Zoll aus, um Flake eine viereinhalbstuendigen Befragung durch weitere Beamte zu unterziehen. Dort wurde er unter anderem mehrfach gefragt, warum kein US-Bürger den Kurs statt seiner abhalte. Flake hatte im Vorfeld angegeben, als Privatperson unterwegs zu sein. Da er aber in der Vergangenheit die Firma SABRE Security gegruendet hatte, hatte er es uebersehen, seinen Vertrag mit Black Hat nicht dahingehend geändert zu haben, dass er als Vertreter seiner Firma für Black Hat tätig ist. Die Beamten zogen daraus den Schluß, dass Flake in Wahrheit ein Angestellter von Black Hat sei und er unter falschen Angaben versuchte, in die USA einzureisen. Hätte er den Vertrag mit Black Hat geändert und wäre er als Firmenvertreter eingereist, der einen geschäftlichen Auftrag für Black Hat in den USA ausführt, wäre es seiner Meinung nach zu keinen Problemen gekommen. So aber erfolgt wie in vielen anderen Fällen der notgedrungene Rückflug nach Deutschland, denn auf eine unbürokratische ad hoc Lösung ließen sich die Grenzschutzbeamten nicht ein.
Fazit: Niemals unvorsichtig irgendwelche Ausdrucke im Aktenkoffer mit sich fuehren, wenn man in die USA einreisen will. Am besten gleich alles auf einen Laptop packen, und den Verschluesseln.

